Mein Weg zu Aquamondo

Ich liebe Schwimmen & Aquafitness solange ich denken kann.

Als Kind war ich im Sommer täglich im Schwimmbad und bin getaucht und geschwommen, bis meine Hände und Füße fast Schwimmflossen hatten.

Während meiner Schulzeit schwamm ich auch auf Vereinsebene. Als Studentin entdeckte ich an der Uni  dann einen Aquafitness-Kurs. Seither bin ich infiziert.

Neben klassischen Kursen, trainierte ich auch immer allein im Schwimmbad, weil die Kurszeiten oft nicht mit meinem Berufsalltag vereinbar waren. Außerdem konnte ich mich durch Übungen im Wasser selbst aus schmerzhaften Phasen befreien, wenn mir meine angeboren Hüftfehlstellung mal wieder Probleme bereitete.

2013 startete ich dann selbst in mein Trainer-Dasein. Dabei agiere ich immer mit im Wasser statt am Beckenrand zu stehen.

Meine Ausbildungen

  • 2018: FASZIO®Aqua-Trainer nach dem FASZIO®-Prinzip
  • 2015: Personal Coach nach QRC
  • 2013: Aquafitness-Trainer, C-Lizenz

 

„Ja. Ich bin eine dicke Aquafitness-Trainerin. Und das ist ok.“

Ich wünsche mir eine neue Definition des Begriffs „sportlich“!

Ich war schon immer dick. Natürlich habe ich mir viele herabwürdigende Kommentare im Schwimmbad anhören müssen. Das tat weh.

Doch Gott sei Dank haben diese Kommentare mich nur sehr selten zurückgehalten, meinen Sport auszuüben. Die Macht des Wassers war einfach stärker.

Sportlich ist heute, wer jung, schlank und einen bis in die letzte Faser austrainierten Körper hat. Das zumindest ist das Bild, das uns von den Medien vermittelt wird.
Ich habe keine Lust mehr auf dieses Bild! Denn es gibt viele Menschen, die es regelmäßig Lügen strafen. Ich wünsche mir…

  • mehr (Körper-) Vielfalt – insbesondere in Sportmedien – dicke, dünne, große, kleine Menschen mit oder ohne körperliche Einschränkungen.
  • eine realistische Darstellung von „Sportlichkeit“, die auch unsere gesellschaftliche Struktur widerspiegelt. Denn wir leben in einem demografischen Wandel und es gibt weitaus mehr ältere als junge Menschen.
  • dass Menschen ermutigt werden, sich zu bewegen – um ihrer selbst willen und nicht, um endlich einen unrealistischen, gesellschaftlichen Standard zu erfüllen.

 

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