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Über mich

Ich liebe Schwimmen & Aquafitness solange ich denken kann.

Als Kind war ich im Sommer täglich im Schwimmbad und bin getaucht und geschwommen, bis meine Hände und Füße fast Schwimmflossen hatten.
Während meiner Schulzeit schwamm ich auch auf Vereinsebene. Allerdings war ich in den Wettkämpfen immer viel langsamer als im Training, weil mich die Blicke der fremden Menschen sehr gehemmt haben.

Als Studentin entdeckte ich an der Uni einen Aquafitness-Kurs. Seither bin ich infiziert.
Durch diverse Umzüge durfte ich viele verschiedene Trainer kennen lernen – in VHS-Kursen, Schwimmvereinen mit Aquafitness-Abteilung und im Fitnessstudio. Dabei sind mir immer wieder die ganz unterschiedlichen Stile, Qualitäten und Herangehensweisen aufgefallen.

Parallel trainierte ich auch immer allein im Schwimmbad, weil die Kurszeiten oft nicht mit meinem Berufsalltag vereinbar waren. Außerdem konnte ich mich durch Übungen im Wasser selbst aus schmerzhaften Phasen befreien, wenn mir meine angeboren Hüftfehlstellung mal wieder Probleme bereitete.

Ich wollte mehr lernen und absolvierte 2013 selbst eine Ausbildung zum Aquafitness-Trainer. Schon zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich nie am Beckenrand stehend andere Menschen trainieren wollte. Ich will mit ins Wasser. Und so trainiere ich meine Teilnehmer bis heute.

Meine Freude am Wassersport war immer stärker als die Angst vor Diskriminierung.

Ich war schon immer dick. Natürlich habe ich mir viele herabwürdigende Kommentare im Schwimmbad anhören müssen. Das tat weh. Doch Gott sei Dank haben diese Kommentare mich nur sehr selten zurückgehalten, meinen Sport auszuüben. Die Macht des Wassers war einfach stärker.

Heute sind meine Leidenschaft für Wasser und meine überwundenen Ängste die Basis für Aquamondo. Für mich schließt sich hier ein Kreis und darüber bin ich sehr glücklich! Und jetzt geht es erst richtig los, denn...


…ich wünsche mir eine neue Definition des Begriffs „sportlich“

Sportlich ist heute, wer jung, schlank und einen bis in die letzte Faser austrainierten Körper hat. Das zumindest ist das Bild, das uns von den Medien vermittelt wird.
Ich habe keine Lust mehr auf dieses Bild! Denn es gibt viele Menschen, die es regelmäßig Lügen strafen. Ich wünsche mir…

  • mehr (Körper-) Vielfalt – insbesondere in Sportmedien – dicke, dünne, große, kleine Menschen mit oder ohne körperliche Einschränkungen.
  • eine realistische Darstellung von „Sportlichkeit“, die auch unsere gesellschaftliche Struktur widerspiegelt. Denn wir leben in einem demografischen Wandel und es gibt weitaus mehr ältere als junge Menschen.
  • dass Menschen ermutigt werden, sich zu bewegen – um ihrer selbst willen und nicht, um endlich einen unrealistischen, gesellschaftlichen Standard zu erfüllen.

Möchtest Du mich dabei unterstützen, eine „neue Sportlichkeit“ zu etablieren? Dann melde Dich gern bei mir unter stavemann@aquamondo.eu.