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Damit du dich auf deine Stimme verlassen kannst: 8 Tipps für Aquafitness-Trainer

Jason Rosewell / unsplash.com

Du gibst oft mehrere Kurse nacheinander und musst stundenlang alle Hintergrundgeräusche übertönen? Das geht auf die Stimme! Diese Tipps helfen dir durch den Tag:

Wärme deine Stimme am Morgen auf.

Ziehe erst die Lippen breit und mache einen Küsschen-Mund – immer im Wechsel. Strecke dann mehrmals die Zunge soweit es geht raus – jeweils nach rechts, nach links, nach oben und unten.
Wenn deine Stimme am Morgen noch etwas müde und belegt ist, stelle oder setze dich locker hin und klopfe vorsichtig mit den Fingerkuppen (Handgelenke locker!) den Brustkorb ab und summe dabei auf (m).
Im lockeren Zustand fällt es dir dann viel leichter, deutlich zu artikulieren.

Achte bewusst auf deine Lautstärke und vermeide zu schreien.

Wenn du lauter reden musst, passiert unbewusst oft Folgendes: Du versuchst kraftvoll zu sprechen und machst besonders im Hals eng. Deine Stimme wird höher, du presst die Luft raus. Achte verstärkt darauf, locker zu bleiben.

Artikuliere überdeutlich und sprich langsam, damit deine Teilnehmer dich bis in die letzte Reihe verstehen.

Halte dazu deine Zähne mindestens fingerbreit geöffnet und mache deutliche Lippen- und Zungenbewegungen. Achte darauf langsam und überdeutlich zu sprechen.

Achte auf einen korrekten Einsatz eines Mikrophon-Headsets.

Das heißt – erst sprechen, dann die Übung vormachen! So können die Teilnehmer auch deine Lippenbewegungen sehen, du bist nicht aus der Puste und kommst nicht in die Versuchung, zu schreien.

Setze bewusst nonverbale Kommunikation ein.

Gerade im regulären Fitnesstraining gibt es verschiedene Zeichensysteme, um Drehungen, Tempiwechsel o.ä. anzuzeigen. Nutze diese bestehenden Formen und ergänze sie durch eigene Zeichen für bestimmte Aquafitness-Übungen wie z.B. den Frosch oder Schuhplattler. Gerade in festen Kursen werden sich deine Teilnehmer in kurzer Zeit daran gewöhnt haben.

Komme immer wieder zu deiner Wohlfühlstimmlage zurück.

Wie findest du deine Wohlfühlstimmlage? Wenn du leise zählst, 1,2,3,4, dann sprichst du automatisch in der Tonhöhe, die für deine Stimme am angenehmsten ist und kommst schnell aus zu hohen, unangenehmen Tonlagen wieder raus.

Entspanne deine Stimme – auch in den kleinsten Sprechpausen.

Eine tragfähige Stimme ist bis in die letzte Reihe zu hören. Summe zur Entspannung zwischendurch zur Musik mit. Dadurch bekommt deine Stimme wieder einen schönen vollen Klang.
Lasse in längeren Pausen die Schultern kreisen und nicke leicht mit dem Kopf – nach unten, nach rechts und nach links. Das entspannt nicht nur Schultern und Nacken, sondern auch die Stimmbänder!

Belohne deine Stimme nach Feierabend.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag, gönne ihr mind. eine Stunde Ruhe und rede so wenig wie möglich. Zusätzlich solltest du auf das Rauchen, Alkohol und scharfe Gewürze verzichten und deine Stimmbänder mit Lutschpastillen (z.B. Islamoos, Ipalat, Emser Pastillen) feucht halten.
Wenn du trotzdem am Abend heiser bist, flüstere und räuspere dich nicht. Du hilfst deiner Stimme mehr, wenn du lachst oder gähnst, weil das die Stimmbänder entspannt.

 

Autor: Claudia Ehry
Bildnachweis: Jason Rosewell / unsplash.com

 

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