In den letzten Wochen habe ich sehr viele Veranstaltungen besucht, interessante Menschen getroffen und Gespräche geführt. Dabei kam immer wieder, meist unterschwellig, die Frage auf, warum Aquamondo ein körperpositives Sport-Magazin ist. Gerade den Sportwissenschaftlern ist das oft ein völliges Rätsel bzw. wird als „Lifestyle-Thema“ in ein gut verdauliches Schublädchen gesteckt. Für meine Haltung gibt es jedoch einen guten Grund:

Leistungsdruck und (Vor-)urteile im Sport: Davon braucht unsere  Gesellschaft nicht noch mehr

Wir leben in einer Welt, deren Tempo sich in den letzten Jahrzehnten immens erhöht hat. Das hat viele Vor- aber auch Nachteile.

Egal, ob du die Zeitung aufschlägt oder dich im Bekanntenkreis erkundigst – Stress ist allgegenwärtig: im Job, beim Versuch die Kindererziehung mit der Arbeit in Einklang zu bringen, durch die Pflege von Angehörigen etc..

Dazu melden die Krankenkassen, dass immer mehr Menschen an Depressionen oder Burn-out leiden. Beide Phänomene resultieren aus einer oft jahrelangen, manchmal jahrzehntelangen Überschreitung der eigenen Grenzen – über alle Lebensbereiche hinweg.

Aus meiner Sicht gibt es dafür einen zentralen Grund: Die meisten von uns haben nie gelernt, achtsam mit ihrem Körper und Geist umzugehen. Weder unsere Eltern, noch wir und so tragen wir dieses Verhaltensmuster auch an unsere Kinder weiter. Wir beuten uns bis zum Kollaps aus, um den Anforderungen im Außen an Aussehen, Karriere, Beziehungen etc. gerecht zu werden. Es fällt nur niemandem auf, weil es ja alle tun.

Mit Aquamondo möchte ich dazu beitragen, den Blick wieder nach innen zu richten. Das bedeutet gleichzeitig, dass die scheinbaren Regeln im Außen hinfällig werden. Deshalb bist Du willkommen, so wie Du jetzt bist – ob dick, dünn, jung, alt, ob mit oder ohne körperliche Einschränkungen.

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Bildnachweis: vanda lay / photocase.de
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