Wer mit dem Schwimmtraining beginnen will, sollte die unterschiedlichen Stile mischen, um verschiedene Muskelgruppen zu trainieren und einseitigen Belastungen vorzubeugen. Für Anfänger empfiehlt es sich, das Brust- und das Rückenschwimmen zu kombinieren. Nach einer Bahn im Bruststil schwimmst du einfach auf dem Rücken zurück. Zeit spielt dabei gerade am Anfang überhaupt keine Rolle. Wichtiger ist stattdessen, auf die Technik zu achten und richtig zu atmen, um die eigenen Grenzen langsam kennenzulernen. Eine Steigerung kommt dann von ganz alleine.

Wie häufig muss ich schwimmen für den Muskelaufbau?

Wie bei jeder anderen Sportart auch, ist die Regelmäßigkeit wichtig, um die Muskulatur zu trainieren. Wenn du zweimal pro Woche trainierst, kann dies bereits die Gesundheit, das eigene Wohlbefinden und die Ausdauer spürbar verbessern. Ein geübter Schwimmer verbrennt in einer 60-minütigen Trainingseinheit bis zu 700 Kalorien. Das Schwimmen eignet sich darüber hinaus als Training für Menschen, die unter einer schmerzhaften Arthrose leiden, denn im Wasser werden die Muskeln beansprucht, ohne die Gelenke zu belasten. Für Anfänger und Profis gilt jedoch grundsätzlich: Nach der Eingewöhnungsphase sollte eine Trainingseinheit am besten mindestens 30 bis 45 Minuten betragen, um effektiv zu sein.

Rote Augen, trockene Haut – wie bereite ich mich am besten aufs Schwimmtraining vor?

Viele Personen reagieren sehr empfindlich auf das Chlorwasser im Schwimmbad. Rote Augen und eine sehr trockene Haut können die Lust aufs Schwimmen schnell verderben. Wer regelmäßig schwimmen will, sollte sich deshalb eine geeignete Schwimmbrille beschaffen, um unter Wasser die Übersicht zu behalten und gleichzeitig die Augen zu schonen. Eine gute Schwimmbrille sitzt genau auf den Augenhöhlen und hält auch ohne Kopfband nach einem kurzen Anpassen. Cremst du dich nach dem Training ein, trocknet die Haut auch nicht so aus.

Nicht mit vollem Bauch ins Wasser gehen!

Schwimmen ist ein gesunder, effektiver und ungefährlicher Sport. Im Schwimmbad hat ständig ein Bademeister das Becken im Blick, um im Fall eines Krampfes oder einer Verletzung sofort zu Hilfe zu kommen. Wer schwimmen möchte, sollte trotzdem die alte Faustregel beachten: Zwei Stunden bevor es ins Wasser geht, sollte nichts mehr gegessen werden. Denn ein voller Magen stört den Atmungs- und Bewegungsrhythmus. Die Folge sind schnelle Erschöpfung, Seitenstechen und im schlimmsten Fall sogar Krämpfe. Doch wer auf diese kleine Regel achtet, wird beim Schwimmen viel Spaß haben, den Alltag abstreifen und etwas tun, um die eigene Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden zu stärken.

Autor: Laura Groom
Bildnachweis: Jacob Walti / unsplash.com

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