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Auspowern mit Aquafitness-Zirkeltraining

Bei Zirkeltraining denke ich an die Schulsporthalle, ledrige Medizinbälle und glatt polierte Holzbänke. Doch damit haben die heutigen Trainings nichts mehr gemeinsam. Jetzt findet es auch in einer neuen Kombination Einzug ins Wasser – mit einem Zirkel aus Aqua-Cycling, Aqua-Jumping und Aqua-Boxing!

Diese Zirkeltraining-Variante ist genau das Richtige, wenn du so richtig k.o. vom Training wieder nach Hause fahren möchtest.

Während des Trainings durchläufst du in jeweils ca. 20min drei Zirkel– jeweils Aqua-Cycling, Aqua-Jumping und Aqua-Boxing. Damit liegt die Gesamtdauer des Kurses bei 1 Stunde und unterscheidet sich von den 45-minütigen Einheiten regulärer Aquafitness-Kurse. Dieser Zeitunterschied kommt dadurch zustande, dass alle Teilnehmer regelmäßig „Bäumchen-wechsel-Dich“ in der Kurseinheit spielen müssen. Dabei geht einfach ein wenig Zeit verloren.

In der Regel wird das Training zusätzlich zu den Zirkeln in Intervallen aufgebaut. Das heißt, du wirst die Übungen – unabhängig vom Trainingsgerät – 20sec. so schnell du kannst und 10sec. im langsamen Tempo ausführen. Oftmals setzt der Trainer zur einfacheren Bestimmung der Zeiten spezielle Tabata-Musik ein. Diese Musik ist bewusst so aufgebaut, dass sich über 4 Minuten  20sec.- und 10sec.-Intervalle aneinander reihen. Die Auswahl der Tracks ist groß und schließt diverse Musikstile ein – von House, über Metal bis zu Orchestra. So kannst auch du ganz schnell einschätzen, welche Phase gerade gefragt ist und bekommst durch die Musik noch einen kleinen Motivations-Booster.

Schauen wir uns die einzelnen Stationen jetzt einmal genauer an:

Aqua-Cycling

Beim Radfahren im Wasser ist dein Kraftaufwand durch den Wasserwiderstand sehr viel größer als an Land, obwohl du es als weniger anstrengend empfinden wirst. Insbesondere deine Beine werden bei der Bewegung nicht nur trainiert, sondern durch die Bewegung des Wassers gleichzeitig massiert. Das kurbelt die Zirkulation im Blut- und Lymphsystem ordentlich an und strafft das Bindegewebe.

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Die speziell entwickelten Wasser-Ergometer stehen in ca. 1,30m tiefem Wasser. Im Vorfeld wird das Rad individuell auf deine Körpergröße angepasst. Da die Räder Fußschlaufen haben, ist es wichtig, dass du Aquaschuhe trägst. So hast du einen besseren Halt und die Fußschlaufen liegen nicht direkt an der Haut an.

Dein Oberkörper befindet sich zum Teil außerhalb des Wassers, wird mit speziellen Übungen für Arme und Rücken aber in das Training einbezogen. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du frieren wirst. Aber diese Frage wird sich bei den fordernden Zirkeln sowieso nicht stellen.

Aqua-Jumping

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Aqua-Jumping heißt Trampolin springen im Wasser und macht mir als Trampolin-Fan ganz besonders großen Spaß! Der stete Wechsel von Belastung und Entlastung stärkt die Muskeln und Bänder deines gesamten Knochenapparates.

Zugleich schulst Du mit dem Hüpf-Training deine körpereigene Balance und den Gleichgewichtssinn. Gerade diesen Aspekt finde ich sehr wichtig, denn im heutigen Alltag sind diese Fähigkeiten oft unterfordert.

Aqua-Boxing (mit der AquaFitBoxe)

IMG_5200-1Aqua-Boxing wird schon seit Jahren angeboten. Allerdings hat man dabei ins Wasser geboxt und hatte somit keinen Gegner.

Mit dem AquaFitBoxe-Konzept ändert sich das nun. Ab sofort kannst du dich an deinem „Gegner“ so richtig austoben und ordentlich Stress abbauen!

Beim Aqua-Boxing arbeitest du tatsächlich mit einem Stand-Boxsack im Wasser. In der Regel steht immer zwei Teilnehmern ein Boxsack zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Die Übungen sind aus Martial Arts Disziplinen entlehnt und beanspruchen den gesamten Körper.

Der Stand-Boxsack für das Wasser ist in Deutschland erst seit 2015 auf dem Markt. Die Ausbildung geeigneter Trainer ist im Aufbau. Deshalb wird diese Art des Trainings (Aqua-Boxing und das beschriebene Zirkeltraining) noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten.

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Autor: Tina Stavemann
Bild-/Videonachweise: Mit freundlicher Unterstützung von www.aqua-sport-fitness.de und www.fitnessoccasion.net.

 

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