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Die Odyssee als erwachsener Nichtschwimmer und der richtige Weg in die zielgerade Wasserlage!

Haley Phlelps_unsplash.com

 „Du musst dich einfach nur auf’s Wasser legen und schweben und…“

… dann die Arme und Beine bewegen, hörst du es noch, während dich zwei Hände versuchen geschmeidig  in der Waagerechten zu halten. Deinen Kopf so weit wie möglich in Richtung Himmel und zudem verkrampft in den Nacken gezogen, spürst du, wie langsam zwei Hände von deinem Körper gleiten und du plötzlich abtauchst wie ein dicker Stein, der mit einem Plumps seinen Weg zum Boden sucht.

Neben dem Verlust deiner Körperkontrolle und einer akrobatischen, orientierungslosen Rolle, spürst du dieses einmalige kribbelnde Gefühl, wie Wasser durch deine Nasenlöcher schießt.  Dein Retter packt dich unsanft an deiner flutschigen und fast nackten Haut und richtet dich im Trubel des Kinderbeckens mit 120 cm Wassertiefe, wieder auf. Hilflos und erschrocken schaut er dich an, während er dir beim Abhusten ermutigend und zugleich verständnislos auf den Rücken trommelt. Hoffnungslos schluckend und schnaufend, schaust du zurück und ein verlegenes Lächeln entweicht deinen brennenden und von Chlor geröteten Augen. Eine weitere Trophäe negativer Erfahrungen im Element Wasser kommt zu deiner Sammlung dazu. Selbstzweifel machen sich breit, während Kinder an dir vorbei paddeln, die mit runden Abzeichen bestickte Badehosen tragen.

So manch ein erwachsener Nichtschwimmer wird seinen persönlichen Erfahrungsanteil in dieser beschriebenen Situationskomik wieder finden und die Irrfahrt zum Gelegenheitsschwimmer bereits abgebrochen haben.

Die Artikelserie „Die Odyssee als erwachsener Nichtschwimmer“ macht dir Mut, den Weg ins Wasser noch einmal zu wagen!

Denn es gibt Hoffnung für gescheiterte Seepferdchenanwärter Ü 30.
In den überwiegenden Fällen scheitern die hilflosen Versuche nicht am Schüler, sondern am gesamten Vorgehen und dem mangelhaften „Lehrer“.

Mit meiner Artikelserie „Die Odyssee als erwachsener Nichtschwimmer“ möchte ich sowohl gescheiterten Schwimmneulingen als auch Lehrern zum erfolgreichen und vor allem nachhaltigen Schwimmen verhelfen. Du wirst hier keine technischen Erklärungen, Skizzen oder Konzepte finden, sondern viel mehr Denkansätze und Tipps, um einen bedürfnisgerechten Einstieg ins und weiteren Lehrweg im Wasser zu finden.

Du hast Lust bekommen, deine  Odyssee als Nichtschwimmer zu beenden und willst mehr erfahren? Mach‘ mit mir den Sprung vom „Start-Blog“ und tauch mit mir ab dem 08. September alle zwei Wochen in fünf weitere positive Wassererlebnisse ein.

  1. „Leg‘ dich einfach auf´s Wasser und schwebe
    … wenn das mal so einfach wäre, denkst du dir, während dich zwei Hände versuchen, in der Waagerechten zu halten.
    Dein Schwimmerfolg beginnt mit der Suche nach dem richtigen Schwimmlehrer. Überlass es nicht dem Zufall, sondern beachte ein paar wichtige Dinge. Jeder kann es schaffen, endlich dem Element Wasser positiv zu begegnen. Sich „trauen“ beginnt mit Vertrauen.
  2. „Auf ins kühle Nass, ich gebe nochmals Gas…“
    …mit dieser hoch motivierten Devise blickst du aufgeregt und erwartungsvoll deiner ersten privaten Einzelschwimmstunde samt Lehrer/ in entgegen. Die vielen gescheiterten Anläufe, nicht umgesetzten Ratschläge und Hilfestellungen sowie sämtliche Nasenspülungen verdrängst du. Pack die Badehose ein, volle Fahrt voraus und das Ende der Odyssee als Nicht-Schwimmer scheint sich an zu kündigen.
    Erfahre hier, wie eine professionelle und individuelle erste Schwimmstunde verlaufen kann und wie intensiv und effektiv 60 Minuten im Einzelunterricht für dich sein können. Löse dich von dem Gedanken, dass Schwimmen lernen mit einer richtigen Arm- und Beinbewegung beginnt, die du in deinen Gedanken scheinbar nicht kannst.
  3. „Ran ziehen, auseinander und zusammen, schaufeln, klappen, strecken…“
    Immer wieder hörst du die unterstützenden Worte. „Das sind ja 6 Wünsche auf einmal.“  denkst du und versuchst deine Arme und Beine in den richtigen Fortbewegungsrhythmus zu bringen. Obwohl du von Wasser umgeben bist, fühlst du dich bei den unzähligen Wiederholungen und der unermüdlichen Geduld deines Coaches auf einer Durststrecke. Du schwimmst gefühlt auf der Stelle.
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wer sagt eigentlich, dass Schwimmen einfach ist? Gib nicht auf, bevor du angefangen hast. Mach‘ dir bewusst, dass du Zeit und Eigeninitiative investieren musst, um vorwärts zu kommen. Je mehr du übst, desto schneller regnet es geschwommene Meter.  Lies‘ in diesem Beitrag, was häufig den persönlichen Lernweg zum selbständigen Schwimmen holprig und langwierig macht und wie ich diese Durststrecken  bereits im Vorfeld versuche zu vermeiden.
  4. „Volle Kraft voraus: Der Motor läuft, der Auftrieb wirkt, die ersten Meilen sind gemacht…“
    …und der Kapitän deines Körpers bist endlich du selbst. Du hast die Kontrolle über ihn gewonnen und steuerst nun siegessicher durch das Lehrschwimmbecken. Plötzlich ist er da, dein Eisberg und eine neue Herausforderung bringt dein Körperschiff in Unruhe. Wirst du diese Herausforderung bezwingen?
    Sich über Wasser zu halten und fort zu bewegen ist das Eine, ein sicherer Schwimmer zu sein das Andere. Wenn dein bisher erlerntes Schwimmen zum nachhaltigen Erfolg führen soll, dann müssen noch ein paar Knoten in dir platzen. Deine persönliche Sicherheit hat nix mit der Perfektion und der Optik deines neu erlernten Schwimmstils zu tun. In diesem Beiträg erfährst du wichtige Zusammenhänge zwischen unabdingbaren Übungen im Wasser und deiner persönlichen Schwimmsicherheit, die dir letztlich das nötige Selbstvertrauen gibt, dauerhaft selbstständig im Wasser zu sein.
  5. Du liegst einfach nur auf dem Wasser und schwebst…“
    … dein Arme und Beine sind ganz leicht und schwerelos, während deine beiden Hände geschmeidig  das Wasser streicheln und dich in leichten und weichen Wogen entspannt in der Waagerechten halten. Deinen Kopf zurück ins Wasser gelegt, wie in dein Kopfkissen und deine Blicke in Richtung  blauen Himmel,  spürst du, wie langsam die Sonnenstrahlen deine Haut erwärmen und  deinen Körper bräunen. Unter dir auf dem Meeresboden lauter dicke Steine, die einst mit einem Plumps ihren Weg zum Boden suchten …
    Das Ende deiner Irrfahrt und was dir das Leben als Schwimmer für wundervolle Momente schenkt oder welche Möglichkeiten zu weiteren tollen Anschlusssportarten  dir zu Füßen liegen, ist Thema des letzten Beitrags und lädt dich zum Träumen und Planen ein.

Autorin: Inga Fastabend
Bildnachweis: Haley Phelps / unsplash.com

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