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Die Macht der kleinen Schritte: 5 Tipps, wie Du 2017 im Wasser in Bewegung kommst

Sprudelndes Wasser

Dieser Tage laufen wir alle wieder auf den großen Jahres-Countdown zu und werden in den Medien mit Botschaften überhäuft, die vor allem auf einer Maxime basieren: Selbstverurteilung.
Wenn du an deiner Lebensqualität aber tatsächlich etwas verändern möchtest und dazu auf die Kraft des Wassers setzt, kommst du mit negativen Selbstvorwürfen nicht weiter. Du musst dir selbst der beste Freund werden – mitfühlend und geduldig mit dir sein. Und vor allem gut zuhören! Nicht den Medien, deinen Kollegen, Freunden oder deiner Familie, sondern dir und deinem Körper. Das ist die einzige Richtschnur, die du brauchst.

Komm‘ im Wasser in Bewegung – z.B. mit Schwimmen, Aquafitness, Tanzen oder Floaten.


1. Nimm‘ dir Zeit für dich

Momentan ist nicht wichtig, ob du entspannter sein wirst, deine Rückenschmerzen verflogen sind oder die Waage am Ende von 2017 eine niedrigere Zahl anzeigt. Hier und jetzt zählt nur eines: Der Vertrag mit dir selbst, dir in Zukunft Zeit zu schenken.
Deshalb nimm‘ deinen Kalender und definiere ein Zeitfenster von mind. einer Stunde, das du dir regelmäßig selbst im Wasser schenkst. Das kann am Anfang ein Mal pro Monat sein oder auch alle zwei Wochen. Wichtig ist nur, dass du anfängst. Alles andere ergibt sich!

2. Plane weise

Mit dieser Übung kommst du den für dich wichtigen Faktoren für deine Zeit im Wasser auf die Schliche. Nimm‘ dir dazu ein Stück Papier zur Hand und schreibe alle Assoziationen auf, die dir einfallen. Alternativ kannst du sie dir auch bei geschlossenen Augen laut selbst aufsagen und mit der Diktierfunktion am Handy aufzeichnen. Dadurch kannst du dich besser auf die Übung konzentrieren.

Stelle dir vor, du verbringst deine perfekte Zeit im Wasser.

  • Wo bist du und wie sieht es dort aus? Wie riecht es? Was hörst du?
  • Wie bewegst du dich im Wasser? Schwimmend? Tanzend? Übungen machend?
  • Bewegst du dich selbst oder wirst du bewegt?
  • Was ist das Schöne an dieser Bewegung?
  • Wer ist bei dir? Oder bist du allein?
  • Hörst du Musik? Welche? Treibt sie dich an oder beruhigt sie dich?
  • Wie fühlst du dich, wenn du das Wasser verlässt?
  • Was riechst du während du duschst? Sind andere Menschen im Raum oder bist du allein?
  • Wie kommst du nach Hause? Mit dem Auto, dem Bus, fährst du Rad oder läufst?
  • Wie beendest du die Zeit für dich? Gibt es ein Ritual, mit dem du wieder in deinem Alltag ankommst?

Fragen über Fragen, deren Beantwortung aber darüber entscheiden, wie konsequent du später am Ball bleibst.

3. Kaufe nur die nötigste Ausrüstung

Natürlich ist es wichtig, dass du dich in deinem Badeanzug wohl fühlst. Aber egal welche Bewegungsform du wählst – du musst dir keine komplette Ausrüstung kaufen. Z.B. kann man viele Aquafitness-/Schwimm-Geräte auch im Schwimmbad leihen. Zum Ausprobieren reicht das völlig aus.

Du musst auch nicht für andere Menschen stylish aussehen. Das spielt alles keine Rolle.
Wichtig ist einzig und allein, dass du dich im Wasser gut fühlst – und das kannst du im Zweifel auch mit dem letzten Elastan-Flitter aus den 90er Jahren am Leib.

4. Starte langsam

Ein japanisches Sprichwort lautet „Gehe langsam, wenn du es eilig hast“.  Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Teste z.B. freie Aquafitness-Trainings, bevor du dich für einen Kurs anmeldest. Gehe einfach nur im brusttiefen Wasser statt loszurennen. Starte nicht mit Tiefwasser-Aquafitness-Training, wenn du noch nie Aquafitness ausprobiert hast. Und versuche nicht, beim ersten Schwimmgang nach 10 Jahren Kraulen zu wollen – einfach über Wasser bleiben und von der Stelle kommen, reicht völlig für den Neustart.

Es ist wichtig, dass du gerade am Anfang deine Erwartungen an dich selbst nicht zu hoch hängst. Denn die, bei vielen von uns manifestierten, Selbstzweifel warten hinter der nächsten Biegung in deinem Kopf und machen den zarten Neustart sonst gleich zunichte.

Deshalb gilt: Weniger ist mehr!

5. Spüre nach und justiere neu

Du kommst aus dem Wasser / Schwimmbad. Nimm‘ dir 2min Zeit, um die Auswirkungen deiner „Wasser-Zeit“ bewusst wahrzunehmen. Vielleicht zeichnest du deine Gedanken auch kurz mit deinem Diktiergerät am Handy auf.

  • Wie fühlst du dich jetzt?
  • Welche Stellen in deinem Körper fühlen sich lockerer an?
  • Bist du entspannt? Was genau hat dich entspannt?
  • Was hast du während deiner geschenkten Zeit im Wasser besonders genossen?
  • Worauf möchtest du beim nächsten Mal verzichten? Wie kannst du diese Kleinigkeit zum Positiven verändern?
  • Hat der Ort deine Erwartungen erfüllt?

Hier haben wir ein paar Inspirationen für dein langfristiges Training vorbereitet:

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Autor: Tina Stavemann
Bildnachweis: Charlie Harutaka / unsplash.com

 

 

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